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Der SV LiFa verabschiedet sich aus der Kreisliga

Nach 4 Jahren hat der OHZ Vertreter den Aufstieg in die Bezirksliga Lüneburg Staffel 3 geschafft

Artikel vom 8. Juni 2026

Der Artikel wird präsentiert von:

    SV Lilienthal-Falkenberg - 1.Herren - Die Analyse vom Trainer Marco Miesner - 

    • Den Rückblick zur Saison und zum letzte Spiel beim TSV Dannenberg verfasste und präsentiert Burkhard Wengorz

    Die letzte Pressekonferenz in der Kreisliga Osterholz mit dem Trainer des SV Lilienthal-Falkenberg Marco Miesner fiel recht kurz aus. „Die Jungs sind platt und nun freuen sich alle auf die Meisterparty im Schoofmoorstadion“, so das kurze Feedback vom Meistertrainer.

    In der letzten Spielzeit holte er als neuer Coach den Krombacher Kreispokal, nun setzte er mit der Meisterschaft und dem direkten Aufstieg in den Bezirk Lüneburg noch einen drauf. „Mehr geht eigentlich nicht“, betonte auch Kai Saathoff aus dem geschäftsführenden Vorstand des Vereins. Kai Saathoff ist neben dem Mannschaftsverantwortlichen Raoul Kanitz der direkte Ansprechpartner für das gesamte Funktionsteam der 1.Herren. Und so steht die Vorbereitung bereits in festen Tüchern. In einem extra Bericht auf unserer Homepage werden wir darüber natürlich ausführlich berichten.

    Nach vier Jahren ist die 1.Herren des SV Lilienthal-Falkenberg wieder im Bezirk Lüneburg angekommen und nimmt den Spielbetrieb in der Saison 2026 / 2027 wieder in der Staffel 3 auf. In der Saison 2022 / 2023 musste man zusammen mit dem SV Komet Pennigbüttel, MTV Riede, RW Achim und dem TSV Bassen aus der Bezirksliga absteigen. „Es war eine bittere Zeit bei gleich fünf Absteigern“, erinnerte sich der damalige Interimstrainer und aktueller neuer Co-Trainer Kalle Kehlenbeck.

    Aus den 34 Begegnungen in der Saison 2022 / 2023 verbuchte man 8 Siege, 7 Remis und 19 Niederlagen. 31 Punkte und 49:77 Tore wurde erzielt. Der Abstieg war somit nicht zu vermeiden. 

    Und so war das Ergebnis im letzten Saisonspiel beim TSV Dannenberg mit der 1:3 Niederlage auch an diesem Samstag, 6. Juni nur eine Nebensache. Mit einem Kremser Fuhrwerk ging nach Lilienthal zurück. Im Schoofmoorstadion wartete schon die 2.Herren, die ihr letztes Punktspiel mit 6:0 gewann und auch ihren Saisonabschluss feierte.

    Trotzdem konnte man noch einige Sätze dem Trainer zur dritten Niederlage in Folge aus den letzten drei Spielen herauslocken. „Es war eigentlich zu wenig – wie so oft scheiterte das SV Team von Trainer Marco Miesner an der Chancenverwertung.

    Projekt Aufstieg in die Bezirksliga gelungen 

    Und somit endet das Projekt Aufstieg in die Bezirksliga mit einer Erfolgsgeschichte die nun mit dem Aufstieg in die Bezirksliga Lüneburg Staffel 3 einen Neuanfang hat. „Wir sind alle sehr gespannt, wie es weiterlaufen wird“, entlockte man im Schoofmoorstadion dem Trainer. „Doch heute Abend wird erst einmal gefeiert“, so der Trainer weiter.

    Doch am letzten Samstag wurde trotz der Niederlage der Aufstieg in die Bezirksliga gefeiert, der sich gefühlt während der gesamten Saison in der Kreisliga angekündigt hatte, endgültig besiegelt. „Die Niederlage im Derby beim TSV Dannenberg war nicht eingeplant – aber zeichnete sich doch ab. Trotzdem konnte man aus den 30 Punktspielen 21 Siege, 5 Remis und 4 Niederlagen bei 68 Punkten mit zehn Punkten Vorsprung die Meisterschaft sichert.

    Mit 86 erzielten Toren und nur 32 Gegentoren konnte man gegen die Mitkonkurrenten TSV Wallhöfen, TSV Eiche NSJ, TSV Dannenberg und der VSK Reserve die beste Abwehr und den besten Sturm nachweisen. Wünschen wir dem SV Lilienthal-Falkenberg eine intensive Vorbereitung und natürlich eine tolle Saison in der Bezirksliga Lüneburg Staffel 3.

    Doch dann lockten wir dem Trainer noch ein Fazit zum Spiel in Dannenberg heraus bevor er sich dann wieder zu seinen Spieler gesellte und mit den Jungs zu feiern. „Im letzten Spiel in der Kreisliga verzeichneten wir wieder viele Chancen ohne Ende und keiner versteht warum wir dieses Spiel verloren haben“, so Marco Miesner bei seiner letzten Analyse in dieser Spielzeit.

    Und dann verzeichnete man durch Jan Westermann, Corvin Kloß und Yannik Niemann drei Lattenknaller und durch Tom Meierdierks und Corvin Kloß noch zwei Pfostenschüsse. Und dann trifft Corvin Kloß das leere Tor nicht. Und dann möchte der Trainer auch nicht vom glasklaren Elfmeter sprechen, der nach einem Foulspiel an Yannik Niemann nicht gegeben wurde. Und dann machte der Gastgeber TSV Dannenberg aus vier Chancen drei Tore.

    „So bitter kann auch der Fußball sein“, so das Fazit vom Trainer. Und somit hatte an diesem Samstagnachmittag der SV Lilienthal-Falkenberg mehr vom Spiel, waren aber nicht effektiv genug was uns wieder in der ganzen Saison uns wieder eingeholt hat.