Eine Flutlicht-Magie zum Saisonfinale

SV Lilienthal-Falkenberg Senioren Ü40 beenden die Saison in der Kreisliga Osterholz ohne Niederlage
Artikel vom 13. Juni 2026
Der Artikel wird präsentiert von:
SV Lilienthal-Falkenberg - Senioren Ü40 - Spielbericht und Saisonabschluss -
- Den Spielbericht verfasste und präsentiert Burkhard Wengorz
- Informationen zum Spiel durch Trainer Martin Kehl
Ü40 Kreisliga - Zu Gast im Schoofmoorstadion die SG SCHASTO / BUSCHHAUSEN / IHLPOHL / PLATJENWERBE
Zum Saisonfinale in der Ü40 Senioren Kreisliga hatte der SV Lilienthal-Falkenberg zur Meisterschaft im Schoofmoorstadion eine gute Kulisse an diesem Freitagabend, 12. Juni. Und im hellen Flutlicht Glanz und bei Regenwetter lieferte man gegen den Vizemeister SG Schasto / Buschhausen / Ihlpohl / Platjenwerbe passend dazu eine gute Vorstellung.
Konnte man das Hinspiel am 3. September auf der Sportanlage Alter Postweg in Ihlpohl mit 5:1 gewinnen, sprang im Rückspiel im heimischen Wohnzimmer ein 1:0 (1:0) Erfolg heraus. Somit beendete die Mannschaft um Trainer Martin Kehl die Saison 2025 / 2026 nach 12 Punktspielen mit 11 Siegen und 1 Remis bei 34 Punkten und 47:6 Toren.
Und somit gab es auch Spitzenwerte in der laufenden Saison. Mit nur sechs Gegentreffern hatte man die beste Defensive und mit 47 erzielte Toren die beste Offensive. (siehe Abschlusstabelle der Hin- und Rückrunde)
Und somit verbuchte man eine beeindruckende Siegesserie während der gesamten Saison. Der Gast, gespickt mit Spielern aus Scharmbeckstotel, Buschhausen, Ihlpohl und Platjenwerbe hatte im letzten Saisonspiel noch einen Plan und wollte dem feststehenden Meister SV LiFa die erste Saisonniederlage beibringen. Und so war von der ersten Minute an Feuer in der Partie. Doch durch einen frühen Treffer durch Christian Brose bereits in der sechsten Spielminute hatte man den elften Streich in Serie fest im Visier.
Die SG Schasto wurde angeführt von Günter Brandstetter. Die Gäste kamen sehr oft gefährlich vor den Kasten von Torwart Lennart Korte, doch die Antwort mit dem Ausgleichstreffer blieb aus. Brandstetter der einst für die Werder Amateure sowie für den FC Bremerhaven, Rotenburger SV und FC Oberneuland u.a. spielte war Dreh und Angelpunkt in der Schasto Mannschaft.
Mit dem knappen 1:0 Vorsprung ging es in die Pause. Aber auch nach dem Seitenwechsel glänzte der SV Lilienthal-Falkenberg und konnte somit eine eindrucksvolle Spielserie beenden. Das Kehl Team bekam jedoch nicht das Flattern und schaukelte souverän und mit der Routine einer Meistermannschaft den knappen Vorsprung über die Zielgerade und ließ den Freitagabend gemeinsam mit den Freunden entspannt bei Bratwurst und Kaltgetränken ausklingen.
In der Tabelle sah es nach den 12 Spielen zum Schluss der Saison nun prächtig aus. Mit sieben Punkten Vorsprung konnte man die Konkurrenz der SG Schasto (Platz zwei) und mit 12 Punkten vor dem Tabellendritten der SG Grasberg / Worphausen durchsetzen.
Die Abschlusstabelle
- SV LiFa 34 Punkte, 47:6 Tore
- SG Schasto 27 Punkte, 37:16 Tore
- SG G/W 22 Punkte, 29:28 Tore
- SG M/S 19 Punkte, 34:29 Tore
- GW Beckedorf 11 Punkte, 12:22 Tore
- TSV Lesumstotel 10 Punkte, 22:40 Tore
- SG Hamme 0 Punkte, 9:51 Tore
- Die Startaufstellung - 11er Mannschaft -
- Korte (1) – Brose (2), Rohde (3), Stöllger (4), Stripling (5), Kehl (6), Gerstmann (7), Seehafer (8), Bercedo (10), Dan (14), Ricke (16)
Eingewechselt wurden
- Börner (11), Manig (15), Kalashyan (9), Clemens (13), Antunez Congil (12)
Bemerkungen zum Spiel
- Es gab für einen Spieler des SV LiFa eine gelbe Karte und für einen Spieler eine rote Karte
Schiedsrichter
- Martin Meyerholz von BW Bornreihe
Tor
- 1:0 (6.Minute) Brose
Der Saisonüberblick
Mit einer Herkulesaufgabe startete man am 30. August in die Saison. Zu Gast war im Bezirkspokal der SV Dicle Celle. Knapp mit 0:1 Toren musste man eine knappe Niederlage hinnehmen. Aber auch im Kreispokal folgte am 10. März eine weitere Niederlage im Halbfinale mit 6:7 Toren nach Elfmeterschießen. Somit verpasste man nur knapp das Pokalfinale.
In der Hinrunde war der LiFa-Zug nicht zu stoppen und man verbuchte aus den sechs Begegnungen sechs Siege.
- Die Ergebnisse:
- 5:1 SG Schasto, 2:0 SG Grasberg / Worphausen, 3:1 SG M/S, 3:0 GW Beckedorf, 5:2 TSV Lesumstotel, 7:0 SG Hamme.
In der Rückrunde gab es nur gegen GW Beckedorf mit dem 1:1 Unentschieden eine Punkteteilung. Ansonsten verbuchte man fünf Erfolge.
Die Ergebnisse:
SG Schasto 1:0, 1:0 SG Grasberg / Worphausen, 9:0 SG M/S, 3:0 TSV Lesumstotel, 7:1 SG Hamme. 1:1 GW Beckedorf
Das Fazit von Martin Kehl
Zum Schluss unserer Berichterstattung hat die Medien Homepage Redaktion sich noch einmal mit dem Trainer Martin Kehl unterhalten. Auf die rote Karte von Thomas Seehafer angesprochen antworte der Coach wie folgt: „Ja die rote Karte war berechtigt“, so der Trainer bei seiner sachlichen Analyse. „Das hatte sich im Laufe des Spiels einfach hoch geschaukelt und je länger es 1:0 stand, desto emotionaler wurde das Ganze“, so sein Urteil.
Was man im Lager des SV LiFa aber nicht verstanden hat, war für das gleiche Foul auf der anderen Seite nach 10 Minuten von Günter Brandstetter an Frank Rohde. Hier gab es nicht einmal die gelbe Karte. Die Begründung vom Trainer war aber auch das einfach zu viel Dynamik im Spiel war und das der sehr gute Schiedsrichter Martin Meyerholz nicht sofort eine gelbe Karte gezeigt hat.
Für Martin Kehl hat der Schiedsrichter von BW Bornreihe tadellos gepfiffen. Trotzdem konnte der SV LiFa auch in Unterzahl den knappen Erfolg über die Zeit bringen. Im Blickpunkt stand auch Torwart Lennart Korte, der mit Glanzparaden den Heimsieg festgehalten hat.
Abschluss mit Bratwurst und Kaltgetränk
Und dann genossen die Spieler, das Trainerteam und die Fans bis spät in die Nacht die unfassbar tolle und erfolgreiche Saison. „Wir haben gefeiert“, so das Feedback vom Trainer. Es war für die Mannschaft auch ein bisschen Abschied vom Großfeld. In der kommenden Spielserie 2026 / 2027 wird die Ü40 auf Kleinfeld gemeldet. „Wir haben einige Langzeitverletzte und werden dann auch wieder Unterstützung aus der Alten Herren Ü32 benötigen“, so die Planung für die kommende Spielzeit vom Trainer.
„Mal sehen, was uns dann erwartet“, so das treffende Fazit von Martin Kehl. Zu Schluss bedankte sich der Coach für die gute Pressearbeit unserer Medien Homepage Redaktion und gesellte sich zu seinen Kameraden und genoss eine leckere Bratwurst und ein Kaltgetränk.
Und damit endet auch ein „Fußballmärchen“ im SV Lilienthal-Falkenberg nach einer erfolgreichen Saison.
