Gelungenes Gehfußball Turnier beim SV LiFa

Erstmals richtete die neu gegründete Gehfußballabteilung ein Turnier im Schoofmoorstadion aus
Artikel vom 18. August 2026
Der Artikel wird präsentiert von:
SV Lilienthal-Falkenberg - Gehfußballsparte - Turnierbericht -
- Den Turnierbericht verfasste und präsentiert Burkhard Wengorz
- Informationen zum Turnier von Volkert „Boni“ Bohnert
Unser Fußballturnier der Gehfußballer
Am Samstagnachmittag, 15. August war es endlich soweit und die neugegründete Fußballgruppe im Gehfußball hatte ihren großen Tag. In der Schoofmoor Arena wurde das erste Freiluftturnier ausgerichtet. Mit dabei der SV Werder Bremen mit zwei Mannschaften sowie aus dem Bundesland NRW die Spielvereinigung Steinhagen.
Hier wohnt unser ehemaliger Spieler und Jugendtrainer Rudi Deike, der mit seinen Jungs einen Ausflug in seine alte Heimat nach Lilienthal unternommen hat. Steinhagen gehört zum Kreis Güterloh und liegt am Südhang vom Teuteburger Wald. Und natürlich war auch unser SV LiFa zu ihrem Premiere Turnier mit dabei.
Boni und sein Team hatten alles im Griff
Unser Volker Bohnert hatte mit seinem Team alles im Griff und so waren die Gäste aus Bremen und Steinhagen sehr angetan von diesem Turnier auf dem Rasen im Schoofmoorstadion. „Unser Turnier lief so perfekt, wie man es sich schöner kaum hätte erträumen können“, so die treffende Analyse von unserem Boni.
Vier Mannschaften waren angetreten: neben unserem SV Lilienthal-Falkenberg, Werder Bremen kam auch die Spvg. Steinhausen in die Wümme Gemeinde. Mit rund 200 Kilometern hatte die Mannschaft aus NRW die weiteste Anreise. Gespielt wurde in jeder Runde zweimal 15 Minuten mit flexiblen Pausen.
Ein schönes Detail am Rande des Turnieres: In Steinhagen wurde der Gehfußball einst durch Rudi Deike eingeführt, der früher in Lilienthal lebte und heute wieder in Bremen bei den Gehfußballer bei Werder Bremen aktiv ist. Rudi Deike war zudem bereits Nationalspieler im Walking Football.
Das vielleicht Einzigartigste und Besondere an diesem Nachmittag war, getreu nach dem Motto „Fair Play“ wurde komplett ohne Schiedsrichter gespielt. Und somit wurde eindrucksvoll bewiesen, dass diese Maßnahme wunderbar funktioniert. Zwar gab es die eine oder andere kritische Situation, doch die Spieler regelten auf ihre Art das untereinander.
Vor dem Spiel wurden traditionsgemäß Wimpel und Werder-Schals ausgetauscht bevor pünktlich um 15 Uhr der erste Ball rollte. Aus Sicht des gastgebenden SV Lilienthal-Falkenberg gab es spielerisch viel von den erfahrenden Gastmannschaften zu lernen. Die Ergebnisse der Durchgänge im Überblick:
1.Runde
- LiFa – Werder 1 (1:3) und Werder 2 – Steinhagen (3:6)
2.Runde
- Werder 1 – Werder 2 (2:0) und LiFa – Steinhagen (3:6)
3.Runde und Finale
- Werder 1 – Steinhagen – In diesem Spiel kam es zu einem echten Endspiel. Nach einem umkämpften 0:0 standen die Gäste aus NRW als Turniersieger fest.
- Der SV LiFa verspielte im Parallelspiel leider eine 4:1 Führung und musste sich Werder 2 noch mit 4:5 geschlagen geben.
Das Turnier Fazit
In jedem Spieler steckt natürlich trotz gutem Fair Play Geist auch der sportliche Ehrgeiz im Blut, sodass die eine oder andere kleine Enttäuschung kurz darauf verdaut werden musste. Blicken wir noch einmal auf die Grundregeln beim Gehfußball: Der Schwierigkeitsgrad ist angenehm simpel gehalten. So sind Körperkontakte, höhe Bälle und Rennen verboten. Gespielt wird Fußball im Schritttempo.
Große Unterstützung durch unsichtbare Hände
Bei den spätsommerlichen Temperaturen waren die großzügig eingeplanten Regenerationspausen eine Wohltat für alle Spieler. Am Rande sorgten zahlreiche unsichtbare Hände dafür, dass das Event so reibungslos ablief, sei es die Zeitnahme, die Organisation der vier extra aus dem Sportpark herbeigeschafften Tore, das Bereitstellen der Getränke, das Kreiden des Platzes und ein absolutes Highlight – die wunderbare Besetzung des Kiosks. Letztere wurde von allen Gästen ganz besonders positiv hervorgehoben.
Unser Turnierfazit
In der abschließenden Nachbetrachtung waren sich alle einig: Dieses Turnier hat riesigen Spaß gemacht und nach einem echten „Neuen Miteinander“ gerufen. „Wir freuen uns schon auf zukünftige Gegenbesuche“, so das abschließende Feedback von Volker Bohnert.











