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Neues Gesicht bei der 1.Herren

Geoffrey Aartsma verstärkt das Bezirksliga-Team des SV Lilienthal-Falkenberg

Artikel vom 6. Oktober 2026

Der Artikel wird präsentiert von:

    SV Lilienthal-Falkenberg - 1.Herren - Eindrücke zum neuen Spieler Geoffrey Aartsma  -

    • Der Artikel wurde verfasst und präsentiert vom Burkhard Wenorz
    • Eindrücke zum Bericht von Geoffrey Aartma
    • Titelfoto von Stefan Lippiks

    Seit dem 12. September 2026 ist Geoffrey Aartma Teil der 1.Herren Mannschaft des SV Lilienthal-Falkenberg und unterstützt den Verein in der Bezirksliga Lüneburg III. Nach seinem Engagement in der Freizeitmannschaft „Wümme-Tigers“ spielt er nun mit der Rückennummer 13 im Kader von Trainer Marco Miesner eine gute Rolle.

    In seinen ersten Partien im Dress des SV LiFa hat er schon zwei Tore erzielt und dürfte somit zu einer positiven Alternative in der 1.Herren Mannschaft gehören. Und somit übernimmt der Spieler, der aus den Niederlanden stammt, damit eine wichtige Rolle in der täglichen Trainingsarbeit und in den Spielen in der Bezirksliga III.   

    Ganz neu ist die Fußballwelt für Geoffrey Aartma dabei nicht. So spielte er u.a. bei den Onstwedder Boys, einem Nachbarverein aus der Gemeinde Stadskanaal. Durch sein Studium zog es seine Familie nach Lilienthal. In Worphausen ist man heimisch geworden. Durch Zufall führte sein Weg zum SV Lilienthal-Falkenberg, erst in die Freizeitmannschaft und nun sogar ins Team der 1.Herren.

    „Geoffrey passt mit seiner offenen, engagierten und unkomplizierten Art sehr gut zu uns. Er hat sich im Training den neuen Anforderungen rund um die 1.Herren bereits bestens gestellt“. So die Analyse von Trainer Marco Miesner.

    Und so sagen Vorstand und 1.Herren herzlich willkommen beim SV Lilienthal-Falkenberg.

    Doch zurück zum neuen Spieler in der 1.Herren des SV Lilienthal-Falkenberg. Geboren ist in einem Dorf von Amsterdam in Zwanenburg. Ein Ort, der zwischen Amsterdam und Haarlem liegt. Und dort hat der junge Geoffrey beim VV Zanenburg mit dem Fußball angefangen und bis zu seinem zwölften Lebensjahr in diesem Verein gespielt.

    "2012 zog meine Familie nach Onstwedde in Groningen. Dort spielte ich weiter Fußball bei den VV Onstwedder Boys. Das war eine schöne Zeit, vor allem, weil wir regelmäßig Derbys gegen Vereine aus Stadskanaal bestritten. Die Rivalität, die man auf dem Platz spürte, setzte sich eigentlich auch in der Schule fort. In meiner späteren Jugendalter durfte ich auch mehr mit der ersten Mannschaft trainieren und schließlich wurde ich fest in die erste Mannschaft aufgenommen.

    Nach meinem HAVO-Abschluss habe ich 2019 mein Studium an der NHL Stenden in Leeuwarden begonnen, wo ich Communication & Multimedia Design studiert habe. Ich wohnte zu dieser Zeit noch in Onstwedde und die Fahrt nach Leeuwarden dauerte mit öffentlichen Verkehrsmitteln etwa zwei Stunden. In Kombination mit meinem Studium und einigen Verletzungen wurde es immer schwieriger, den Fußball weiterhin unter einen Hut zu bringen, weshalb ich schließlich aufgehört habe.

    Im Jahr 2021 habe ich noch eine halbe Saison mit Freunden in der ersten Mannschaft des JVV gespielt. Dort habe ich mir leider eine unangenehme Knieverletzung zugezogen. Daran habe ich letztendlich jahrelang gelitten. Im selben Jahr lernte ich meine Frau kennen. Ihre Familie zog während unserer Beziehung nach Worphausen und 2023 haben wir geheiratet. Mittlerweile wohnen wir in Lilienthal. Meine Frau arbeitet in der Klinik Lilienthal und ich arbeite bei der RDW in Groningen und Veendam. Ich arbeite zwei Tage pro Woche im Büro und den Rest der Zeit von zu Hause aus.

    Obwohl ich nicht mehr Fußball spielte, blieb ich dem Sport dennoch stets treu. Ich ging ins Fitnessstudio, spielte Tennis und Dart, merkte aber, dass ich den Fußball immer mehr vermisste. Vor allem das Zusammenspiel und das Gefühl, Teil eines Teams zu sein, fehlten mir.

    Deshalb habe ich ganz gezielt angefangen, mein Knie zu trainieren. Mit Hilfe des Physiotherapeuten, des Krankenhauses und natürlich durch viel Training im Fitnessstudio wurde mein Knie immer stärker und die Beschwerden ließen langsam nach. Da juckte es mich doch wieder: Ich wollte einfach wieder Fußball spielen.

    Aufgrund meiner Arbeit war es jedoch schwierig, einen Verein zu finden, bei dem ich mehrmals pro Woche trainieren konnte. Im Internet stieß ich auf die Wümme-Tigers. Eine Freizeitmannschaft schien mir eigentlich perfekt. Einfach nur Fußball spielen und Teil eines Teams sein, aber auf eine Art und Weise, die sich gut mit meiner Arbeit vereinbaren lässt.

    Mein erstes Mal bei den Wümme-Tigers war in der Halle, und das hat mir auf Anhieb riesigen Spaß gemacht. Danach bin ich eigentlich fast jede Woche hingegangen. Vor ein paar Wochen hat Kai mich gefragt, ob ich mal mit der ersten Mannschaft trainieren möchte. Da musste ich nicht lange überlegen.

    Während dieses Trainings merkte ich sofort, wie sehr mir das gefehlt hatte. Gemeinsam trainieren, miteinander kämpfen und schließlich sonntags um Punkte spielen. Dieses Gefühl, Teil eines echten Teams zu sein, hatte ich schon lange nicht mehr gehabt.

    Die Jungs und die Trainer haben mich von Anfang an sehr gut aufgenommen, sodass ich mich eigentlich sofort wie zu Hause gefühlt habe. Was mir an LiFa gefällt, ist, dass viele Jungs aus Lilienthal und Umgebung kommen. Dadurch fühlt es sich wirklich wie ein Verein von und für die Menschen aus der Umgebung an. Man kämpft gemeinsam, sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten.

    Ich sehe in der Mannschaft viel Potenzial und vor allem viel Motivation. Natürlich wollen wir alle mehr Punkte holen, aber ich bin zuversichtlich, dass diese Punkte kommen werden. Und ich hoffe natürlich, selbst einen schönen Beitrag dazu leisten zu können."