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Verein 08.02.2021 von Burkhard Wengorz

Uwe Seeler Prominentenauswahlt vor 44 Jahren zu Gast in Lilienthal

Fußball Helden von einst zauberten auf der Klosterweide

(Eine Erinnerung von Burkhard Wengorz)

Vor 44 Jahren gab es in der Gemeinde Lilienthal einen Fußball Leckerbissen der besonderen Art. Die „Uwe Seeler Prominentenauswahl“ gab sich Ehre und gegen die damalige erste Herren Mannschaft des TV Lilienthal anzutreten.

Das neuzusammengestellte TVL Team wurde Ende der siebziger Jahre von Helmut Schimeczek trainiert. Zusammen mit Heinz Lemmermann konnte man sich mit Uwe Seeler auf einen Termin in Lilienthal einigen. 

Burkhard Wengorz hat aus dem Nachlass von Heinz Lemmermann einen Ordner erhalten mit Aufzeichnungen, Notizen und Fotos aus dieser Zeit sowie von diesem großen Ereignis.

Das Freundschaftsspiel wurde am Dienstag, 2. August 1977 um 19 Uhr auf der Klosterweide ausgetragen.

Die Crew um Spartenleiter Fritz Gerken hatte zu diesem großen Ereignis die Sportanlage hergerichtet. Heinz Lemmermann und  der TVL Vorstand begrüßten die Legenden von einst im Lokal von Förderer Kalli Rohdenburg (heute Landgut Rohdenburg). Bei einem Frühstück begrüßte Heinz Lemmermann die Gäste und stimmte die Legenden auf diese Begegnung ein.

Neben den Legenden begrüßte man Jürgen Roland als Stadionsprecher. Jürgen Roland (Jahrgang 1925, gestorben 2007) war ein bekannter Krimiautor. Die Serien Stahlnetz, Der Polizeibericht und diverse Krimifilme u.a. Tatort wurden in seiner Zeit zum Straßenfeger. Als Schiedsrichter fungierte Martin Jente. Der EWG Butler von Kuli wurde 1909 geboren und verstarb 1996. Den Anstoß übernahm Miss Tagesschau Dagmar Berghoff. Berghoff ist heute 76 Jahre und lebt in Hamburg.

In der Halbzeitpause erfreute die TVL Gymnastikgruppe die 3000 Zuschauer  mit einer Vorführung.

Nach der Begegnung gab es einen Empfang in der Trupe bei Heinz Lemmermann. Für alle Mitwirkende gab es Bickbeeren mit Speck, eine alte Traditionsspeise aus der  hiesigen Region. Für das Spiel des Jahres des TV Lilienthal waren folgende Legenden im Einsatz, Was ist aus den Legenden von damals geworden. Fier die Antwort

Aufstellung:

                          

 

Horst Podlasly

 

Helmut Sandmann

 

Willi Giesemann

Erwin Picowiak

Peter Kaak

 

 

 

 

Arnold Schütz

 

Max Lorenz

 

Rudi Assauer

 

Horst Szymaniak

 

 

 

 

Uwe Seeler

 

Gerd Zebrowski

 

 

Eingewechselt wurden

Helmut Schimeczek

 

Hans Schulz

 

Willi Holldorf

 

Horst Podlasly – Jahrgang 1936, der Westfale kam über Hamborn 07 zu Hannover 96. Bei den Niedersachsen wurde er heimisch. In 187 Bundesligaspielen stand er bei den Roten im Tor. 2007 verstarb Horst Podlasly in Hannover.

Helmut Sandmann – Jahrgang 1944, der Verteidiger spielte 196 Spiele in der Bundeliga für den Hamburger SV. Seine letzten Jahre verbrachte er bei HSV Barmbek Uhlenhorst und beim TuS Wandsbek.

Willi Giesemann – Jahrgang 1937, „Tille“ bestritt 104 Bundesligaspiele für den Hamburger SV. Eine weitere Station war Bayern München. Zum Ausklang seiner Karriere gav er ein Gastspiel beim HSV Barmbek Uhlenhorst. „Tille“ so sein Spitzname bestritt 14 Länderspiele.

Peter Kaak – Jahrgang 1941, über den VfR Neumünster hat der Verteidiger bei Eintracht Braunschweig angeheuert. Die deutsche Meistershaft mit den Löwen aus Niedersachsen war sein größter Erfolg.  Kaak wurde viermal in die Nationalmannschaft berufen.  

Max Lorenz – Jahrgang 1939, auch Max Lorenz war ein echter Bremer Junge und kam aus Hemelingen. Er gehörte zur Meistermannschaft und nahm an zwei Weltmeisterschaften teil 1966 in England, 1970 Mexico) Sei letzter großer Erfolg mit Werder feierte 1966. Werder wurde Vizemeister. Lorenz spielte auch noch bei Eintracht Braunschweig

Arnold Schütz – Jahrgang 1935, der Ehrenspielführer von Werder Bremen spielte in der Oberliga und in der Bundesliga. „Pico“, Breme Junge aus Walle lebte in Worpswede und wurde mit Werder Bremen Pokalsieger und Deutscher Meister- 2015 verstarb der Werder Kapitän

Rudi Assauer – Jahrgang 1944, sein größter Erfolg war der Europapokal mit Dortmund gegen Liverpool 1961. Bei Werder Bremen war Rudi Spieler, Trainer und Manager. Auch beim VfB Oldenburg und bei Schalke 04 setzte er Maßstäbe. Rudi Assauer wohnte in seiner Werder Zeit in Lilienthal- 2019 verstarb Rudi Assauer.

Horst Szymaniak– Jahrgang 1934, der Weltenbummler spielte Bundesliga (Tasmania Berlin), in Wuppertal, Karlsruhe, Erkenschwick und in Italien (u.a. Inter Mailand). Zum Abschluss seiner Karriere spielte noch bei den Chicago Spurts. Szymaniak  bestritt 15 Länderspiele. 2009 verstarb der erste Weltenbummler des deutschen Fußballs-

Gerd Zebrowski – Jahrgang 1940, „Zebi“ war ein Bremer Junge und spielte für Werder in der Oberliga und Bundesliga. Sein größter Erfolg war die deutsche Meisterschaft. Weitere Station war Bremerhaven 93. Beim SV Hemelingen ließ er seine Karriere ausklingen. Der Sturmtank aus der Meistermannschaft verstarb 2020

Uwe Seeler Jahrgang 1936, „Uns Uwe“ der Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft bestritt 72 Länderspiele und war bei den Weltmeisterschaften in Schweden, England und Mexico. Trotz Angebot aus Italien blieb er seinen HSV immer treu und spielte in der Oberliga und Bundesliga. Ein Spiel bestritt er für Cork Celtic. Mit seiner „Uwe Seeler Prominentenmannschaft“ werden rund 50 Freundschaftsspiele im Jahr ausgetragen.

Erwin Picowiak – Jahrgang 1936, der Hamburger Junge spielte für Vorwärts Ost und Einigkeit Wilhelmsburg und wechselte dann zum Hamburger SV. Hier gehörte er zur Oberliga und Bundesligamannschaft. Nach der Karriere spielte er noch für Sperber Hamburg.

Hans Schulz – Jahrgang 1942, bereits sein Vater Fred Schulz spielte für Werder und war der älteste Trainer der Bundesliga. Als Rudi Assauer das Traineramt bei Werder übernahm stellte Fred Schulz seiner Lizenz zur Verfügung. Sohn Hans gehörte zur Werders Meistermannschaft und bestritt 237 Erstligaspiele für Werder Bremen, den Hamburger SV, Fortuna Düsseldorf und Alemania Aachen. Beim VSK Osterholz beendete er seine Karriere.

Helmut Schimeczek  - Jahrgang 1938, „Schimi“ ein echter Berliner Junge begann in Fallersleben seine Herrenkarriere. Dann wechselte er nach Bremen. Seine größten Erfolge waren der Pokalsieg und die deutsche Meisterschaft. Er spielte für Werder in der Oberliga und Bundesliga. Ende der 1970 Jahre war „Schimi“ Trainer im TV Lilienthal. Mit ihm stieg die ersten Herren von der 1.Kreisklasse bis in die Bezirksoberliga Lüneburg auf. Der TVL Trainer organisierte zusammen mit Heinz Lemmermann und Uwe Seeler das Spiel des Jahres in Lilienthal. Heute lebt er in Spanien.

Willi Holldorf – Jahrgang 1910, Willi Holldorf schrieb in der Leichtathletik Geschichte. In Rom wurde er Olympiasieger im Zehnkampf. Bei seinem Heimatverein Bayer Leverkusen holte er weitere Erfolge im Sprint und im Hürdenlauf. Im „Uwe Seeler Park“ in der Sportschule Malente bildete er Trainer aus. „Holli“ holte während seiner Laufbahn einmal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze. 2020 verstarb er in seiner Wahlheimat Hamburg.

Fotos vom Spiel und das Teamfoto der Uwe Seeler Prominenten Auswahl

 

Verein 05.02.2021 von Burkhard Wengorz

2008: Bei "Fritz Walter Wetter" wurde der neue Sportplatz an der Mauersegler Straße eineweiht

Vor gut 13 Jahren wurde in der Mauersegler Straße an der Entlastungsstraße der neue Sportplatz für den SV Lilienthal Falkenberg eingeweiht,

Zuvor spielten die Fußballer des TV Lilienthal und des TV Falkenberg auf der Klosterweide. Heute steht dort eine Wohnsiedlung. 1964 wird der Sportplatz in der Klosterweide in Betrieb genommen. 1990 nimmt das Projekt im künftigen Wohngebiet Klosterweide Formen mit Verhandlungen an.

Auch die Tennisanlage des TC Lilienthal ist davon betroffen. 2008 dann die Fertigstellung mit dem Sportpark Mauersegler Straße. Es entsteht ein neuer Sportpark für den TC Lilienthal und den 1992 gegründeten SV Lilienthal Falkenberg.  

Hier Erinnerungen an die Platzeinweihung:

Für die meisten Menschen waren die ´hartnäckigen Regenschauer an diesem Samstagvormittag nur lästig, doch für die Fußballer des SV Lilienthal Falkenberg hingegen perfektes Fußballwetter.

Und so passte das "Fritz Walter Wetter" so richtig zur Eröffnungsfeier und viele Vereinskameraden, Freunde, Verwaltung und Eltern waren gekommen und das Ereignis mitzuerleben.

Im Blickpunkt stand die Eröffnung und auch das tolle Rahmenprogramm der damaligen D Mädchen und E Jugend Jungen des Vereins. Beide trugen ein Freundschaftsspiel aus. Und vor so viel Zuschauern hatten beide Jugendteams gegen den TSV Fischerhude (Mädchen) und SV Hüttenbusch (Jungen)  noch nie gespielt.

Was damals damit zusammen hing, das an diesem Samstagvormittag am 10. September 2008 ihr neuer Sportplatz an der Mauersegler Straße eingeweiht wurde.

Auf dem  befindet sich neben dem Platz mit Flutlichtanlage das  Areal Am Sportpark und einem Gebäude mir Umkleiden auch die neue Skateranlage.

Lilienthals damaliger Bürgermeister Willy Hollatz und Manfred Lütjen, Leiter des Bauamtes der Gemeinde Lilienthal, übergaben den symbolischen Schlüssel zur Anlage an der Entlastungsstraße an den damaligen Vereinsvorsitzenden Manfred Paul Kiehn.

Gemeinsam mit dem Bürgermeister trennte der LIFA Vorsitzende das Eröffnungsband und gab den Platz frei für die ersten bildeten Freundschaftsspiele. 

Nicht zufällig war es den Mädchen aus den D Juniorinnen vorbehalten, den Spielbetrieb in Gang zu setzen. Den der Fußball-Boom den die Weltmeisterschaft 2006 auslöste, ist besonders deutlich bei den rapide angestiegen Neuanmeldungen von Mädchen zu spüren. Gespielt wurde gegen die Mädchen des TSV Fischerhude.

Es folge ein weiteres Einlagespiel der E Jugend gegen den SV Hüttenbusch. Gespielt wurde über den ganzen Platz auf große Tore.

Zuvor trugen die Nachwuchsspielerinnen mit ihren Vereinskameraden aus der E Jugend , die direkt nach ihnen den Rasen der Anlage testen durften, das Vereinswappen und die Flagge der Gemeinde auf das den neuen rasen tragen. Als das Eröffnungsband durchschnitten wurde, folgen Luftballons in gelb und blau unter Applaus in den Himmel.

Fotos von der Einweihungsfeier (1) Unsere Gemeinde um Bürgermeister Willy Hollatz und Bauamtsleiter Manfred Lütjen gratulierten zur neue Anlage (2) Viele Zuschauer, Freunde des Vereins und Gäste wohnten dieser Einweihungsfeier bei (3) Erinnerung auch an unseren HW Behrens "Schiedsrichter aus Leidenschaft" der es sich nehmen ließ das Freundschaftsspiel der E Jugend gegen den befreundeten Verein vom SV Hüttenbusch zu leiten.

Verein 27.01.2021 von Burkhard Wengorz

Fritz Gerken feiert seinen 95. Geburtstag

Im Kreis seiner Lieben feiert heute, Mittwoch, 27. Januar Fritz Gerken seinen 95. Geburtstag. Dazu gratulieren alle Vereinsmitglieder des SV Lilienthal-Falkenberg und besonders alle alten TVL Weggefährten aus dieser Zeit.

In einem Telefonat heute Vormittag freute sich der Jubilar sehr. "Viele haben an mich gedacht," so Fritz Gerken. Hinter Fritz Gerken liegt ein bewegtes Fußball Leben im TV Lilienthal.

Nach dem Tod von Alfred Werner übernahm Dietrich Kück 1970 den Posten des 1.Vorsitzenden.

Fritz Gerken aus der Klosterweide übernahm als Spartenleiter die Geschicke der Fußballabteilung. Und somit beginnt bei den Fußballern im TVL die Ära mit Fritz Gerken, der wie kein anderer seine Freizeit dem Verein und besonders der Fußballsparte widmete.

Der erste große Höhepunkt dann 1975. Die Fußballsparte wurde 25 Jahre alt. Zum Jubiläum kam die Werder Meistermannschaft vom 1965 auf die Klosterweide. In diesem Zeitraum gehörte die 1.TVL Herrenmannschaft zu den Spitzenteams in der damaligen Bezirksliga Stade.

Ein besonderes Augenmerk richte Fritz Gerken auf die Jugendarbeit. So richtete er den Posten des Jugendleiter in der Fußballabteilung ein. Es war Paul Lanski, der zusammen mit Burkhard Wengorz (damals erst 16 Jahre als Jugendspielleiter) die Jugendabteilung führte.

 Das der TVL Nachwuchs eine gute Rolle im Bezirk Stade (heute Lüneburg) und im Kreis Osterholz einnahm lag an der guten Betreuung. So trainierten Spieler aus der 1.Herren den TVL Nachwuchs mit Erfolg. Paul Otto (A Jugend), Dietrich Hildebrand (B Jugend), Günter Urbrock (C Jugend), Werner Schacht (D Jugend), Ludwig Bender, Hansi Weichler (E Jugend), Rudi Tscherner (F Jugend) und Johannes Bender die Damen. 

1974 holte Fritz Gerken für die A Jugend mit Günter Hefker einen bekannten Trainer aus Bremen. Man  wurde Staffelsieger, es folgten die Endspiele gegen  Pennigbüttel die beide gewonnen wurde. Ein weiterer Höhepunkt: man gewann das Kreispokalfinale  in Seebergen. (3:1 Sieger gegen den TV Falkenberg). Nach der Gebietsreform zum neuen Bezirk Lüneburg erreichte die A Jugend zwei Jahre später den Aufstieg in die Verbandsliga.

1992 trennten sich die Fußballer vom TVL und gründeten mit den Fußballern des TV Falkenberg den SV Lilienthal-Falkenberg. Zu diesem Zeitpunkt hatte bereits Manfred Hilbrecht die Nachfolge als TVL Spartenleiter der Fußballer übernommen.

Der letzte große Höhepunkt vom Fritz Gerken war die Verpflichtung von Helmut Schimezcek  (Spieler aus der Werder Bremen, Meistermannschaft) als Trainer der 1.Herrenmannschaft. Im Blickpunkt stand 1977 das Jahrhundertspiel auf der Klosterweide gegen die Uwe Seeler Prominentenelf vor gut 3000 Zuschauern.

Wünschen wir Fritz Gerken weiterhin viel Freude und Gesundheit und blicken auf ein bewegtes Fußballleben als Funktionär zurück.

Momentaufnahme: Lilienthal stand beim Freundschaftsspiel der TVL 1.Herren gegen die Uwe Seeler Prominentenmannschaft Kopf.

Verein 04.01.2021 von Claas Reckmann

REWE Aktion - Scheine für Vereine

Mit 5.557 Scheinen hat der SV Lilienthal-Falkenberg sein Ergebnis aus der identischen Aktion im Jahr 2019 sogar noch einmal verbessert. Der Vorstand bedankt sich bei allen Mitgliedern und Freunden des SV LiFa, die zu so einem überragenden Resultat beigetragen haben. Wir werden jetzt tolle Prämien aussuchen, die allen Mitgliedern den Alltag in unserem Sportverein vereinfachen und verschönern.

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