3:3 - Remis im Kreisderby

Schiedsrichter: Alexander Kluge vom MTV ElmLinienrichter: Joris Oeser vom FC Ummel, Yasir Alouch vom FC Wörpetal
SV Lilienthal-Falkenberg 1.Herren verbuchten gegen die TuSG Ritterhude den ersten Punkt
Spielbericht vom 28. September 2026
Der Spielbericht wird präsentiert von:
SV Lilienthal-Falkenberg - 1.Herren - Spielbericht -
- Den Spielbericht verfasste und präsentiert Burkhard Wengorz
- Informationen vom Trainer Marco Miesner
Bezirksliga III im Überblick
Unser SV Lilienthal-Falkenberg wartet auch nach dem achten Punktspiel auf den den ersten Saisonerfolg. Im Heimspiel am Sonntagnachmittag, 27. September gegen die TuSG Ritterhude trennte man sich 3:3 (0:2) Unentschieden. Obwohl man den ersten Saisonpunkt einfahren konnte, bleibt die rote Laterne weiterhin in der Schoofmoor Arena.
9:35 Tore bei einem Zähler stehen nun auf der Agenda des SV LiFa. Auch die Gäste von der Hamme warten nach der kurzweiligen Partie weiterhin auf den ersten Erfolg. 8:27 Tore bei einem Zähler erreichte der Gast aus Ritterhude nach den acht Punktspielen.
Die Resultate vom Wochenende
- TSV Ottersberg – TSV Fischerhude Quelkhorn 3:1, FC Wörpetal – TV Oyten 5:6, TB Uphusen – HSC II 1:2, SV Anderlingen – SV Ippensen Wohnste 2:1, TV Sottrum – MTV Riede 2:2, SG Unterstedt – TSV Dörverden 5:2, SV Lilienthal-Falkenberg – TuSG Ritterhude 3:3, FC Verden II U23 – FC Wörpetal 2:1
Die Startaufstellung
- Gaber (31) – Radtke (4), Biermann (5), Luca Maximilian Grün (6), Westermann (14), Linus Grün (15), Meierdierks (16), von Parpart (12), Raho (18), Klee (23), Seehafer (24)
Eingewechselt wurden
- Förstner (21), Bingana (10), Aartsma (13), Dähne (25), Mehdi (26)
Schiedsrichter
- Alexander Kluge vom MTV Elm
Assistenten
- Joris Oeser vom FC Ummel und Yasir Alouch vom FC Wörpetal
Tore
- 0:1 (13.Minute), 0:2 (40.Minute), 1:2 (50.Minute) Linus Grün, 2:2 (69.Minute) Aartsma, 3:2 (89.Minute) Linus Grün, 3:3 (90.Minute + 4 Minuten Nachspielzeit)
Bezirksliga III – Zu Gast im Schoofmoorstadion TUSG RITTERHUDE
Der SV Lilienthal-Falkenberg und die TuSG Ritterhude lieferten sich ein spannendes Spiel, das 3:3 endete. Wer vor dem Anpfiff ein Match auf Augenhöhe erwartet hatte, fühlte sich durch den Ausgang der Partie bestätigt.
Ein frühes Ende hatte das Spiel für Petje Radtke von SV, der in der elften Minute vom Platz musste und von Simon Förstner ersetzt wurde. Auf die vermeintliche Siegerstraße brachte Dominik Meinert sein Team in der 13. Minute. Kurz vor dem Seitenwechsel legte Keanu Marks das 2:0 nach (40.). Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. Die TuSG Ritterhude konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein.
Trotzdem gab es Veränderungen bei der Mannschaft von Coach Timo Schneider. Hilko Christian Kaum ersetzte Marius Marowski, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Marco Miesner von SV Lilienthal-Falkenberg nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Luca Maximilian Grün blieb in der Kabine, für ihn kam Jules Bertrand Bingana.
In der 50. Minute brachte Linus Grün den Ball im Netz der TuSG Ritterhude unter. In der 69. Minute gelang dem SV, was zur Pause in weiter Ferne war: der Ausgleichstreffer durch geoffrey Aartsma. Der Treffer zum 3:2 sicherte Lilienthal-Falkenberg nicht nur die Führung – es war auch bereits der zweite von Linus Grün in diesem Spiel (89.). Für die TuSG Ritterhude reichte es noch zum Last-Minute-Ausgleich, weil Chris Hybsz den Ball in der Nachspielzeit zum 3:3 über die Linie schob (94.) Der Gast ließ nach dem Wiederanpfiff stark nach und so erkämpfte sich der SV Lilienthal-Falkenberg noch ein Unentschieden.
Der SV muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als vier Gegentreffer pro Spiel. Die Abwehrprobleme des Heimteams bleiben akut, sodass man weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. Die Durchlässigkeit im Abwehrspiel des SV Lilienthal-Falkenberg ist deutlich zu hoch. 35 Gegentreffer – kein Team der Bezirksliga Lüneburg 3 fing sich bislang mehr Tore ein.
Die TuSG Ritterhude bekommt das Defensivmanko nicht in den Griff und steckt weiter im Keller fest. In der Verteidigung der TuSG Ritterhude stimmt es ganz und gar nicht: 27 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen.
Am kommenden Freitag trifft der SV Lilienthal-Falkenberg auf den TV Oyten, die TuSG Ritterhude spielt tags darauf gegen den TSV Dörverden.
Und das sagt Trainer Marco Miesner zum Spiel
Trainer Marco Miesner war etwas ratlos nach der Begegnung und so haben ganze zwei Minuten zum ersten Dreier in dieser Spielzeit gefehlt. „Es sollte einfach nicht sein“, so die kurze und knappe Analyse vom Trainer, der nach einer gelben Karte auch noch im weiteren Verlauf die Ampelkarte vom Schiedsrichter Alexander Kluge vom MTV Elm bekam.
Besonders im zweiten Durchgang zeigte der SV Lilienthal-Falkenberg eine gute Moral und drehte das Ergebnis. Und dann musste man in der Nachspielzeit noch den Ausgleichstreffer hinnehmen. Und dann merkte Trainer Marco Miesner noch die schlechte Leistung des Schiedsrichtergespannes an. Und diese Aussage kostete auch dem eigentlich besonnenen Trainer die Ampelkarte.
Bereits in der 3.Minute setzte sich Linus Grün durch und hatte für einen Torschuss freie Bahn. Doch das Vergehen wurde nicht mit einer gelben Karte bedacht. Dann folgte nach 15 Minuten die schwere Verletzung von Petje Radtke. Und somit musste man früh wechseln. Nach der 2:0 Pausenführung der TuSG Ritterhude gab es eine Umstellung und natürlich spielte man mit einem Risiko.
Zwei Wechsel sorgten für eine vorläufige Wende. Mit seinem ersten Ballkontakt erzielte Geoffrey Aartsma den zwischenzeitlichen 2:2 Ausgleichstreffer. Es folgte sogar der 3:2 Führungstreffer durch den zweiten Treffer von Linus Grün. Leider musste man in der Nachspielzeit noch den Treffer zum 3:3 hinnehmen.


